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Wo Rap und Gospel sich treffen! [174 KB]
C 6 KREFELDER KULTUR
RHEINISCHE POST
DIENSTAG 8. NOVEMBER 201 1
Gospel-Festival: 250
Teilnehmer feierten
dreistündige Messe
(ped) Mehr als 250 Teilnehmer haben
sich zum Gospel-Musik-Festival
in Krefeld getroffen. Ein besonderer
Gottesdienst, eine dreistündige
Feier in der Alten Kirche, bildete
den Abschluss und Höhepunkt der
Tage. Zusammen mit Angelika Rehaag
sowie den Gospelmusikern
Karen Gibson (London) und Michael
D. Green (Houston/Texas)
brachten die Teilnehmer die Kirche
zum Beben. Schon beim ersten Lied
„I will wait“ sprang der Funke der
Begeisterung auf die Gäste bis in
den hinteren Kirchenbänken über.
Alle wippten, klatschen und tanzten
zu den Klängen der Musik. Michael
D. Green war bereits zum
zweiten Mal als Dozent im Einsatz
und hatte selbstkomponierte Stücke
im Gepäck. Angelika Rehaag ist
sehr zufrieden mit dem Festival.
„Die Stimmung war toll und die Dozenten
wahre Energiebündel.“ In
der Herbstferienwoche 2012, vom
18. bis zum 20. Oktober, steigt das
nächste Gospel Musik Festival.
Unter der Leitung von Angelika Rehaag gehen Melodie, Rhythmus und auch die Aussage der Lieder schnell in Herz und Ohr. Foto: Kraus
Entschieden gebetet und gesungen
Zum zweiten Mal hat die Gospel Academy am 18. April Jugendliche zu einem
Workshop in das Pfarrheim von St. Elisabeth eingeladen. Spätestens beim
Abschlusskonzert konnte Chorleiterin Angelika Rehaag sicher sein: Der Funke ist
übergesprungen.
103 junge Leute zwischen 12 und 23 Jahren hatten sich angemeldet. „Diese
offenen Workshops sind immer wie eine Wundertüte – man weiß nie, wer kommt“,
sagteRehaag. Der einzige Haken für diesmal: Unter den Teilnehmern waren viel zu
wenig Jungen. Die männlichen Stimmen wurden deshalb durch einige Chormitglieder
der Living Voices verstärkt.
Ausdauernd probten die Teilnehmer bis zum Nachmittag. Unter der Begleitung von
Martin Drazek am Elektro-Piano gingen ihnen die Melodien, die die Chorleiterin
vorsang, schnell ins Ohr. So konnte bereits nach kurzem Einüben der einzelnen
Stimmen mehrstimmig gesungen werden.
Doch Gospels sind trotz der eingängigen Arrangements keine einfachen Lieder:
„Ihr müsst meinen, was ihr singt!“, forderte Rehaag auf. „Die Songs sind Gebete
und sie richten sich an Gott. Wir sagen Dank für die guten Dinge in unserem
Leben. Wenn wir Jesus in dem Lied ,Guide us‘ bitten, uns durch unser Leben zu
führen, dann soll er uns auch hören. Ihr müsst das mit genauso viel Energie
vorbringen, wie ihr euren Geschwistern sagt, dass sie mal aufräumen sollen.“
Das Beispiel entsprach offensichtlich dem Alltag vieler der jungen Leute, und
sofort war der Stimmeinsatz laut, klar und entschieden. In der Altstimme war
eine Abweichung zu hören: „Ihr singt alle richtig. Aber da sind ein paar
Sopranflüchtlinge. Wenn euch die Stimme mehr liegt, dürft ihr noch wechseln“,
bot sie an.
Viel Wert legte sie auf den gemeinsamen Einsatz: „Ihr müsst mit einer einzigen
Stimme auftreten. Wenn ihr laut singt, stützt ihr auch diejenigen, die
vielleicht mal unsicher sind“, warb sie. Überwindung kostete es einige schon, so
laut zu singen. „Aber wenn das alle machen, geht es besser“, meinte die
15-jährige Sabrina. Die gleichaltrige Hanna singt auch im Schulchor, doch die
Gospelmusik gefällt ihr besser als die dortige Auswahl.
Sechs Texte standen auf dem ausgeteilten Blatt. „Und sie haben tatsächlich alle
sechs gelernt, obwohl sie die nie vorher gehört haben. Das ist eine große
Leistung!“ stellte Rehaag später anerkennend fest.
Während die Jugendlichen im Pfarrheim probten, kümmerten sich im Hintergrund die
Mitglieder der Living Voices um die Verpflegung in der Mittagspause und den
Aufbau der Bühne einschließlich der Tontechnik in der Kirche.
Knapp 150 Zuhörer kamen am Abend zum Abschlusskonzert in die Elisabethkirche.
Nachdem die Living Voices mit einigen ihrer Hits den Anfang gemacht hatten,
folgte die junge Band „Predestination“. Deren Sängerin Natalia Antczak hatte
bereits am Freitag einen Sologesang-Workshop geleitet.
Je drei Solisten sangen einzelne Strophen, bevor der Chor einsetzte. Der jüngste
von ihnen war der 12-jährige Kilian.
Einige der Teilnehmer haben schon im vorigen Jahr an einem gleichartigen
Workshop teilgenommen. „Es ist wichtig, diese Musik an die nächste Generation
weiterzugeben“, findet Rehaag und begründet: „Gospels sind ein Weg zum Glauben.
In einer Zeit, wo sich die Kirchen keines so großen Zulaufs erfreuen, ist es
doch unglaublich, dass sich so viele junge Leute zu einem Workshop mit Liedern
anmelden, die vom Evangelium erzählen.“
Ihre größte Hoffnung ist, dass Teilnehmer und Zuhörer spüren: „Es geht um etwas
anderes, als hier vorn zu stehen und zu singen. Alles, was wir fühlen, können
wir in diese Musik legen. Wenn es uns gut geht, drücken wir unsere Freude aus,
und an schlechten Tagen kann das Gebet uns tragen. Das geht über ein Hobby
hinaus. Musik berührt das Herz. Und sie hat einen hohen Infizierungsfaktor.“
Um diese auch missionarische Arbeit zu ermöglichen, hat sich ein Förderverein
für Gospelmusik gegründet. Kontakt: 02151/791764
| Veröffentlicht: 24.04.2009 | Regina Kraus |
(c) 2010 KirchenZeitung Bistum Aachen
time-for-gospel
Westdeutsche Zeitung
Projekt: Aus purer Freude am Singen
von Daniela Lukaßen (wz-newsline)
Aus dem Gemeindesaal der Elisabethkirche ertönt Gospelmusik. „My soul loves Jesus“ klingt es bis auf die Straße. Was sich anhört wie ein gut eingespielter Gospelchor, ist eine Gruppe Jugendlicher, die erst seit wenigen Stunden gemeinsam singt. Angelika Rehaag , Leiterin der Gospelacademy Krefeld, bringt am Samstag beim ersten Krefelder Jugend-Gospelworkshop die verschiedenen Stimmen unter einen Hut. Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit dem Krefelder Gospel-Musik-Festival (KGFM) sowie dem Verein Give Gospel! – Gospel für die Jugend, entstanden. Hier weiterlesen
Westdeutsche Zeitung
Religiöse Gesänge im XXL-Format
16.10.06 Von Angela
Stadthaus
124 Altstimmen, 151 Soprane, 65 Tenöre und 65 Bässe gaben
sich am Samstag im Seidenweberhaus ein Stelldichein,
um stimmgewaltig Gott, den Herrn, zu preisen. Bekannte Größen des zeitgenössischen schwarzen Gospels aus den USA ....
Ganz neu war in diesem Jahr eine eigener Workshop für Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren.
Die jüngste Teilnehmerin auf der Bühne war die vierjährige Rebecca, die zusammen mit Dana Powell "Yes, I love my Lord" sang.
Bericht von Regina Krause
Hier [683 KB]
finden Sie den Bericht der Kirchenzeitung Bistum Aachen als PDF Download!
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